Gründerin

Sophie Delest, Germanistin, M .Sc in Professional Intercultural Communication, Übersetzerin, Künstlerin, Journalistin, Reise- & Stadtführerin, Aktivistin. Parallel zu ihrem Studium genoss sie eine künstlerische und tänzerische Ausbildung. Diese vielseitigen Fähigkeiten nutzt sie auf eine unkonventionelle Art und Weise in ihren Integrationsprojekten. 2011 arbeitete sie im Bundestag, wo sie sich u.a. für die Angelegenheiten der Migranten in Deutschland und die polnische Sicht auf politische Themen engagierte. Ansonsten lebte sie noch in Warschau, Magdeburg, Berlin, Riga, Celle bis sie in Braunschweig landete. Hier gründete sie ein gesellschaftlich engagiertes Migrantentheater „ZIGARRE“. Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit stehen Geschichte, Sprache, Migration, Multikulturalität und Bewegung. Aufgrund ihrer Ausbildung widmet sie ihre besondere Aufmerksamkeit dem Bau einer Brücke zwischen dem Osten und dem Westen. Ihre Arbeiten haben oft den Anspruch einer sozio-psychologischen Kunst. Ihren Werken wurden Preise in internationalen Theaterwettbewerben und Filmfestivals verliehen. Seit 2022 Mitgliederin des Programmrates des Braunschweiger Hauses der Kulturen. 2024 gewählt zum 1. Vorstand des Kulturrates in dieser Stadt.
Insta / Fb: @myastsophia
Unten können Sie mehr über die Künstler erfahren, die bei unseren Produktionen mitwirkten
Regisseuere

Dr. Beata Cholewa – Mazurowska – Absolventin der Staatsschule der Theater- und Filmtechnik. Im Rahmen ihrer weiteren Ausbildung setzte sie sich mit dem Design des Innenraumes eines experimentellen Theaters im 21. Jh. auseinander. 2011 wurde sie im Bereich Designkünste und Theater an der Kunstakademie Władysław Strzemiński in Łódź promoviert. In Jahren 2012-2016 war sie Dekanin an der Kunst- & Designhochschule in Łódź. Regisseurin experimenteller Theaterstücke. Sie arbeitet u.a. mit der Oscarpreis-Trägerin Ewa Braun zusammen (Oscar 1994 für das beste Szenenbild zu dem Film „Schindlers Liste“).

Agnes Oberauer, geboren 1993 in Wien und in Russland, der Ukraine und Österreich aufgewachsen, studierte sie an der Royal Holloway University of London Drama und Philosophie. 2014-2016 arbeitete sie am Schlosstheater Celle, dem einzigen regelmäßig arbeitenden Barocktheater Europas. 2016-2019 war sie am Thalia-Theater in Hamburg tätig. Zurzeit lebt sie in Estland und arbeitet international als Regisseurin. Im Zentrum ihres Interesses stehen u.a. Mehrsprachigkeit und Kommunikation. Aus dieser Faszination entstand u.a. 2015 ihre mehrsprachige Inszenierung von „Romeo und Julia“. Während der Arbeiten an diesem Theaterstück lernten Sophie Delest und Agnes Oberauer sich kennen. Für dieses Theaterstück sowie ihr ehrenamtliches Engagement im Bereich Integration wurde sie 2016 von der Stadt Celle für außerordentliches Engagement im kulturellen Bereich ausgezeichnet.
Choreograph
Tomasz Moskal, professioneller Tänzer und Musiker. Lange Jahre verbunden mit Theatern in UK. Zurzeit arbeitet er zusammen mit dem Musiktheater in Lodz und unterrichtet an der dortigen Staatsballettschule. Gitarist in der Band The Part.
Schauspieler/innen

Jessica Hermann, Musicaldarstellerin und Schauspielerin. Im Juli 2019 schloss sie ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin an der Freiburger Musical- und Schauspielschule ab.Bereits während ihrer Ausbildung arbeitete sie bei mehreren Theaterproduktionen mit. Des Weiteren wirkte sie in einem Kurzfilm mit, in dem sie die Titelrolle verkörperte. Seit Oktober 2019 tourt sie als „Händlerin der Worte“ durch Deutschland.

Anne-Kathrin Ternité, wie Ellen Schernikau kommt sie aus der DDR und ist eine ausgebildete Krankenschwester. Sie arbeitete jahrelang als Fachschwester im Klinikum Braunschweig auf einer Intensivstation. Später hat sie in den Krankenhaussozialdienst gewechselt. Neben ihrem beruflichen Leben besucht sie die Impro-Schule im Braunschweiger Kult Theater.

Miriam Arnold, freischaffende Tänzerin aus Köln. Absolventin der Hochschule für Musik und Tanz Köln, sowie der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Stipendiatin der Künstlerstadt Kalbe 2021, sowie des Labors der Künste in Montepulciano/ Italien 2019. Die Verbindung von Tanz, Theater und Bildender Kunst prägt sowohl ihre eigenen künstlerischen Arbeiten in kollaborativen Prozessen mit Künstler*innen anderer Sparten, als auch ihre Tätigkeit als Tanzvermittlerin. Sie arbeitete mit unterschiedlichen Choreograf*innen zusammen und zeigte ihre eigenen Arbeiten u.a. beim Post Beethoven Fest an der Volksbühne Berlin, Auftakt Festival Köln, und im Rahmen des Kulturfunken Lübecks.

Steffi de Leeuw, geboren in Holland, wo sie an der Fontys School of Fine and Performing Arts studierte. Nach einem Jahr der Arbeit als freischaffende Künstlerin begann sie 2019 mit dem Tanzensemble an dem Staatstheater Braunschweig aufzutreten. Das letzte Stück, an dem sie mitwirkte, war »All You Need is Less« von Henrietta Horn, James Wilton und Rainer Behr. Preisträgerin im Bereich der Latinotänze.

Irma Trommer, Schauspielerin. Arbeitet als freischaffende Künstlerin, vorwiegend in Berlin. Ihre Ausbildung hat sie an der Theaterakademie Vorpommern absolviert. Von 2020 bis 2021 war sie im Ensemble der Vorpommerschen Landesbühne Anklam. Spielte auch in einigen Filmen wie zB. „Orpheus und Eurydike“ von Florian Schongar.
Tänzerinnen der Internationalen Meisterschule „Sport i Edukacja“ MSMS in Lodz
im internationalen Projekt „Esperanto des Schalchtens“
Anastasija Rynda, Amelia Koprucka, Daria Nesyn, Waleria Sorokopud, Nikola Greplica, Julia Głowadzka, Julia Jagodzińska, Kaja Peska

Foto: Kasia Gołaszewska-Michalak, One Second Photo
Tanzgruppe von Tomasz Moskal
im internationalen Projekt „Esperanto des Schalchtens“:
Julia Michalak, Natalia Jagodzińska, Antonina Szeller, Julia Jagodzińska, Hanna Jadczyk

Foto: Kasia Gołaszewska-Michalak, One Second Photo
Audioaufnahmen
Tomasz Moskal
Kamila Tomaszewska
Sylwester Barszczyński
Johannes Hechler
Piotr Gruszecki
Dorota Górczyńska-Bacik



Fotograf

Rainer Strzolka, geboren 1956 in Berlin. Studium des Bibliothekswesens an der FU Berlin, Germanistik, Psychologie sozialer Prozesse, Geschichte, Dr. phil. Ehemaliger Bibliothekar, Literaturwissenschaftler und Fotokünstler. Er lebt in Berlin, Hannover und auf der Insel Föhr. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Hörspielforschung, Aufklärungskritik und Ikonographieforschung. Als Diplombibliothekar veröffentlichte er zahlreiche Bücher aus dem Bereich Bibliothekswesen. Er ist bekannt auch dank der vielen Publikationen seiner Bilder. In der in fast allen Bereichen digitalisierten Welt fotografiert er analog. Gern experimentiert er mit Hilfe seiner Fotokamera, wie man das Gefühl des Daseins und Nicht-Daseins wiedergeben kann. Leiter der Galerie für Kommunikation.